Zu schnell für die Straße

Artikel über Kleinserien-Sportwagen für Lufthansa First Class Private Jet
Von der Rennstrecke direkt auf die Straße. Die Auto-Ingenieure haben für die Straßenzulassung nur das Nötigste angepasst. Die Zweisitzer schaffen Geschwindigkeiten jenseits der 300 km/h-Marke. Damit ist man nicht nur schnell, sondern auch einzigartig unterwegs. Einem baugleichen Modell zu begegnen, ist dank Stückzahl-Begrenzung höchst unwahrscheinlich.

Neugierige Blicke beim Landkartenstopp in einem spanischen Dorf. Unterwegs mit einem Jaguar F-Type Project 7.

Mit limitierten Serien locken Autohersteller Rennsport-begeisterte Fahrer. Alle vorgestellten Modelle haben Renn-DNA in ihren Genen. Etlichen haben Siege beim traditionsreichen Langstreckenrennen von Le Mans eingefahren. (Beim Link zum Artikel bei Lufthansa First Class als Land „Deutschland“ wählen und dann in der Artikelübersicht runter scrollen.)

Project 7: limitierte Kleinserie

Die Idee für den Artikel entsteht nach einem Besuch im historischen Jaguar-Firmensitz Browns Lane in Coventry. Hier arbeitet die Abteilung „Special Vehicle Operations“ des britischen Autoherstellers. Neben Restaurationen und dem originalgetreuen Nachbauten des E-Types Lightweight entstehen hier besondere High Performance-Modelle. Dazu zählen der Range Rover Sport SVO als auch das Project 7.

Die Zahl Sieben dieses Projekts erinnert an die insgesamt sieben Jaguar-Siege beim berühmten 24 Stunden-Rennen von Le Mans. Der Jaguar F-Type Project 7 ist eine limitierte Kleinserie. Von den offenen Zweisitzern wurden nur 250 Stück in Großbritannien gefertigt, von denen gerade mal 20 nach Deutschland ausgeliefert wurden. Jeder Wagen trägt eine Plakette mit Nummer und Unterschrift von Chefdesigner Ian Callum.

Schnellster Jaguar

Der Roadster ist mit 423 kW (575 PS) die schnellste Katze der Briten. In 3,9 Sekunden ist der Wagen aus dem Stand auf 100 km/h. Von der Sportlichkeit des Autos konnte ich mich auf den Serpentinen des Weinanbaugebiets Navarra in Spanien überzeugen. Wie auf Samtpfoten sprintet der Jaguar die kurvigen Bergstraßen hinauf. Der Höcker hinter dem Fahrer ist eine Reminiszenz an den dreimaligen Le Mans-Sieger Jaguar D-Type. Seine Rennsport-Gene kann dieser Wagen nicht leugnen. Und so macht das Auto auch auf dem Circuito de Navarra eine gute Figur. Dabei lässt der F-Type dem Fahrer die Wahl: Komfortable Fahrt mit der Automatik-Schaltung oder sportliches Vorankommen mit der Achtstufen-Wippschaltung am Lenkrad. Das Bimini-Verdeck (für trübe Tage) lässt sich bei gutem Wetter zusammenfalten und im 196 Liter fassenden Kofferraum verstauen.

Fotos: David Shepherd

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